Bauwerkabdichtungen

Nachträgliche Abdichtung schützt Bauwerke vor dem Verfall!

Wasser ist lebensnotwendig - an Gebäuden richtet es aber vorwiegend Schäden an. Dringt Feuchtigkeit ins Bauwerk ein, ist die Substanz gefährdet. Mit individuell auf die jeweilige Bausituation abgestimmten Maßnahmen dichten die Bautenschutz-Unternehmen der Getifix-Gruppe erdberührte Bauteile nachträglich ab und schützen jedes Bauwerk vor eindringender Feuchtigkeit.

Erster wichtiger Schritt bei jeder Abdichtungsmaßnahme: die fachgerechte Analyse des Schadensbildes. Dafür untersuchen die Getifix-Fachleute den Zustand des Bauteils und die Belastungen, denen es ausgesetzt ist, wie beispielsweise Art und Umfang der Feuchtigkeitsbelastung sowie mechanische und chemische Einflüsse. Anhand von Probeentnahmen wird zusätzlich festgestellt wie hoch der Feuchtegehalt, die Durchfeuchtung und die Salzbelastung des Bauteils ist. Hauptursachen für beschädigte Bausubstanz sind eindringende Bodenfeuchtigkeit, nicht drückendes Wasser auf waagerechten Flächen, drückendes Wasser, Feuchtigkeit infolge hygroskopischer Salze und Tauwasser.

Erst wenn alle Faktoren bestimmt wurden, erstellen die Getifix-Fachleute unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, technischer und denkmalpflegerischer Aspekte ein individuelles Abdichtungskonzept. Natürlich spielt dabei auch die gegenwärtige und die zukünftige Nutzung des Bauteils eine wichtige Rolle. Nicht zu vergessen: das Einhalten der Wärmeschutzverordnung und das Verhindern bauschädigender Tauwasserbildung.


Drei Methoden lösen jedes Problem:


Außenabdichtungen, Innenabdichtungen oder Injektionen - diese werden je nach Belastung, Zugänglichkeit und Zustand des Bauteils eingesetzt. Bestimmte örtliche Zwänge können auch die Kombination verschiedener Maßnahmen erfordern. Dabei muss gewährleistet sein, dass die unterschiedlichen Abdichtungssysteme untereinander verträglich sind.

Unerlässlich ist bei allen Methoden die gründliche Vorbereitung des Baukörpers. Bei einer Außenabdichtung werden die abzudichtenden Bauteile zunächst freigelegt, dann gereinigt und schließlich von losen Bestandteilen befreit. Um Unebenheiten auszugleichen, wird bei Bedarf ein Ausg|eichsputz angebracht. Zur Abdichtung werden in erster Linie kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen oder zementgebundene Dichtungsschlämmen verwendet. Das Material wird immer optimal auf den Untergrund des Bauteils abgestimmt und im Streich-, Spritz- oder Spachtelverfahren in mehreren Arbeitsgängen aufgetragen.


Individuelle Innenabdichtungssysteme


Ist ein Gebäude von außen nicht zugänglich, wie beispielswseise in eng bebauten Innenstädten, bei Teilunterkellerung oder Überbauung kommt nur eine Innenabdichtung in Frage. Auch in diesem Fall ist die gründliche Vorbereitung das A und 0 einer erfolgreichen Abdichtung: Offene Fugen, eventuelle Löcher und grobe Unebenheiten werden geschlossen. Für die Abdichtung von Wandflächen kommen vorzugsweise Dichtungsschlämmen zum Einsatz. Bei Bodenflächenabdichtungen können auch kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen, Dichtungsbahnen oder Flüssigkunststoffe verwendet werden. Übergänge und Ecken müssen bei Innenabdichtungen besonders sorgfältig behandelt werden, Bodenabdichtungen sind an die Wandabdichtungen anzuschließen. Nur eine durchgehende, wannenartige Abdichtung gewährleistet hundertprozentigen Schutz vor weiteren Feuchteschäden.

Im Mauerwerk vorhandene leicht lösliche Salze wie Chloride, Nitrate und Sulfate binden Wasser und transportieren es auf kapillarem Weg ins Mauerwerk. Diese so genannte hygroskopische Feuchte beschädigt Bauteile quasi von innen heraus. Davor schützen die individuellen Sanierputzsysteme, die auf den Gesamtsalzgehalt abgestimmt werden.


lnjektionen schützen vor Durchfeuchtung


Beim Schutz vor Bodenfeuchtigkeit drückendem und nicht drückendem Wässer haben sich ebenfalls Injektionen bewährt. Dafür legen die Getifix-Fachleute einen oder mehrere Gürtel von Bohrkanälen, die mit auf Bauwerkszustand und -beanspruchung abgestimmtem Material gefüllt werden. Mineralische Stoffe wie Betonit, Silikate und Zemente oder Kunststoffe wie Epoxidharze, Polyurethanharze oder Acrylharzgele - alle verwendeten Injektionsstoffe werden genau abgestimmt und dosiert und entsprechen den gesetzlichen Regelungen zur Umweltverträglichkeit.

Eingesetzt wird das Verfahren für vertikale und horizontale Flächenabdichtungen sowie für partielle Abdichtungen von Rissen, Hohlstellen, an Fugen und Anschlüssen. Injektjonsarbeiten dürfen nur Personen ausführen, die eine anerkannte Qualifikation haben. Diese Zertifikate dürfen zum Beispiel der Deutsche Holz- und Bautenschutz Verband (DHBV) oder der TÜV ausstellen.